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Tragwerk (Bauwesen)Tragwerk ist im Bauwesen eine Bezeichnung für die maßgeblich für die Standsicherheit eines Bauwerks erforderlichen Tragglieder. Das Tragwerk eines Gebäudes besteht in der Regel aus Decken, Balken, Stützen, Wänden und der Gründung.
siehe auch: Tragwerksplaner
siehe auch: Adaptive Tragwerke
Kategorie:Bauingenieurwesen
Kategorie:Baukonstruktion
StandsicherheitDie Standsicherheit wird im Bauingenieurswesen als Quotient zwischen den aufnehmbaren und den vorhandenen Beanspruchungen eines Tragwerks berechnet.
Im Rahmen von Normen wird für bestimmte Standsicherheitsnachweise eine erforderliche Standsicherheit verlangt.
Zum Nachweis der Standsicherheit müssen verschiedene Versagensmechanismen einzeln nachgewiesen werden. Die Versagensmechanismen können in Systemversagen und örtliches Versagen untergliedert werden. Bei einem Systemversagen versagt das Gesamtsystem. Ein Beispiel für ein Systemversagen ist das Kippen einer Wand. Bei einem örtlichen Versagen tritt an einem örtlich begrenzten Bereich eine für das verwendete Material zu große Beanspruchung auf. Beispielsweise wird die maximal aufnehmbare Spannung für eine Mörtelfuge in einer Mauerwerkswand überschritten. Dies kann zu unerwünschten Rissen in der Wand führen. Je nach Tragreserven im Gesamtsystem kann ein örtliches Versagen auch zu einem Systemversagen führen.
Die Berechnung der Beanspruchungen (i.d.R. Spannungen) erfolgt über die Lösung von Differentialgleichungen. In der Regel können die Differentialgleichungen nicht exakt gelöst werden. Es werden daher physikalische und/oder numerische Näherungslösungen ermittelt. Ein Beispiel für eine physikalische Näherung ist die Plattentheorie, bei der das Tragwerk einer Decke über Zustandsgrößen für eine Fläche ermittelt werden. Ein Beispiel für ein numerisches Näherungsverfahren ist die Finite-Elemente-Methode (FEM).
Ein Beispiel für ein einfaches Verfahren zur Standsicherheitsberechnung ist das Kragträgerverfahren, das mit Balkentheorie auskommt.
Siehe auch:
Teilsicherheitskonzept
Kategorie:Bauingenieurwesen
BalkenDer Begriff Balken wird verschieden verwendet:
- Im engeren Sinne ist ein Balken ein quaderförmiges, meist aus Holz bestehendes Teil, dessen Querschnittsabmessungen sehr viel kleiner sind als die Länge, und das als Teil einer Konstruktion, beispielsweise eines Daches, Kräfte und Momente aufnimmt und weiterleitet. Im Holzbau spricht man von einem Balken, wenn die größere Seite des Querschnitts mindestens 20cm beträgt; darunter nennt man es ein Kantholz. siehe auch: Balkschoner
- In der Statik bzw. Festigkeitslehre bzw. technischen Mechanik versteht man unter einem Balken ein Teil, das hinsichtlich seiner Festigkeit genauso berechnet wird ein Balken im zuvor genannten Sinne, beispielsweise Wellen und Stahlträger. Siehe Balkentheorie. Insbesondere unterscheidet man technisch zwischen Balken und Stäben:
- Balken sind quer zu ihrer Achse belastet und werden auf Biegung beansprucht.
- Stäbe sind nur längs zu ihrer Achse belastet und werden nur auf Zug oder Druck beansprucht, ggf. auch auf Torsion, jedoch nicht auf Biegung.
:Bei kombinierter Belastung kann dasselbe Bauteil mal als Balken und mal als Stab bezeichnet werden, je nachdem, welches Teilproblem man gerade berechnet.
- In der Anatomie bezeichnet das Wort Balken die Verbindungsstruktur der beiden Großhirnhemisphären (lat. Corpus callosum).
- Balken ist ebenso der Name eines Ortsteils der Stadt Leichlingen(Rheinland), siehe Leichlingen-Balken
- Balke(n) ist auch die Bezeichnung eines untergegangenen Rittergutes und einer früheren Bauerschaft an der Emscher im Kirchspiel Buer, das zum Vest Recklinghausen gehörte.
Stütze (Bauteil)Eine Stütze ist ein (meist) vertikales Bauteil, das Lasten hauptsächlich in Richtung seiner Längsachse aufnimmt und weiterleitet.
Als Material kommen alle Baustoffe in Frage, die druckfest sind. Im Bauwesen werden hierfür hauptsächlich eingesetzt:
- Holz
- Naturstein
- Mauerwerk aus künstlichen Steinen
- Beton
- Metall - Stahl, Aluminium (z. B. bei Fassaden), früher auch Eisen und Gusseisen
- Kombinationen hiervon wie z. B. Stahlbeton oder Stahlverbund
Die Tragfähigkeit einer Stütze hängt ab von der Festigkeit des gewählten Materials, den Querschnittsabmessungen und der Querschnittsform, der Länge bzw. Höhe der Stütze, den Lagerungsbedingungen an den Enden (drehbar oder drehbehindert), geometrischen Imperfektionen wie z. B. Schiefstellung, Verkrümmung oder Verdrehung und der Art und der Kombination der Beanspruchung(en).
Stützen mit größeren Abmessungen werden auch als Pfeiler bezeichnet (z.B. Brückenpfeiler), ebenso bei Ausführung in Mauerwerk oder Naturstein. Runde Stützen werden auch Säulen genannt.
Grundlegende Lösungen zur Berechnung der Tragfähigkeit einer Stütze wurden von dem Mathematiker Leonhard Euler entwickelt.
Kategorie:Bauteil
Kategorie:Säule
Gründung (Bauwesen)Als Gründung oder Fundament bezeichnet man im Bauwesen ein Tragelement zur Einleitung von Lasten eines Bauwerks in den Baugrund.
Ursprünglich wurde der Begriff Fundament von Philipp von Zesen durch den Ausdruck Grundstein eingedeutscht.
Gründungsarten
Unterscheidung nach der Tiefe der Gründung
Es wird zwischen Flachgründungen und Tiefgründungen unterschieden. Bei der Flachgründung werden die Fundamentlasten in die oberen Bodenschichten eingeleitet. Bei der Tiefgründung werden die Lasten des Bauwerks mittels Pfählen, Schlitzwänden oder Brunnen in tiefere Bodenschichten abgeleitet.
Unterscheidung nach Ausführung
Man unterscheidet Einzelfundamente, Streifenfundamente und Plattenfundamente.
- Einzelfundamente werden in der Regel für einzelne Stützen oder isolierte Bauteile wie Schornsteine und ähnliches errichtet.
- Streifenfundamente sind in Deutschland am verbreitetsten. Sie übernehmen die Lasten der auf ihnen errichteten tragenden Wände, während nichttragende Innenwände in der Regel direkt auf der Bodenplatte errichtet werden. Ihre Breite beträgt oft das doppelte der auf ihnen stehenden Wände, die genauen Maße und ggf. Bewehrung ergeben sich aus der Tragfähigkeit des Baugrundes. Die Fundamente werden oft in der Betonfestigkeitsklasse C20/25 oder C25/30 ausgeführt.
- Plattenfundamente werden eingesetzt, wenn Einzel- oder Streifenfundamente wegen hoher Baulasten nicht wirtschaftlich sind. Man führt dann die gesamte Bodenplatte als Gründungsplatte aus. Eine Gründungsplatte ist stets an der Ober- und Unterseite bewehrt. Seitlich steht sie oft über die Außenkante der Kellerwände vor. Vor dem Betonieren der Gründungsplatte wird auf dem Boden der Baugrube eine dünne Sauberkeitsschicht aus Magerbeton und/oder eine feste PE-Folie eingebracht, damit die Bewehrung sich beim Betonieren nicht verschieben kann und der Beton sich nicht mit dem Baugrund vermischt.
- Kellerwannen sind erforderlich bei über der Fundamentsohle anstehendem Wasser, z.B. in der Nähe von Gewässern oder bei sehr hohem Grundwasserpegel. Je nach Ausführung unterscheidet man zwischen weißen Wannen und schwarzen Wannen. Weiße Wannen werden aus wasserundurchlässigem Beton (WU-Beton) hergestellt. Bei schwarzen Wannen wird eine konventionelle Gründung von außen mittels Bitumen oder Bitumenbahnen abgedichtet. Bei Kellerwannen muß das aufgehende Gebäude ein ausreichendes Gewicht haben, damit die Wanne nicht aufschwimmt oder es muss für eine rechtzeitige Flutung gesorgt werden. Ein prominentes Beispiel für einen Bauschaden, der auf Mißachtung dieser Regel beruht, ist der Bonner Schürmannbau.
Weitere Details
Unter der Bodenplatte wird in der Regel noch eine kapillarbrechende Kiesschicht eingebaut. Von unten aufsteigende Feuchtigkeit kann somit nicht bis zur Bodenplatte vordringen.
In die Bodenplatte werden außerdem Fundamenterder eingebracht, die für die gesamte Elektroinstallation als Potenzialausgleich dienen.
Siehe auch
- Bucket-Fundament
Kategorie:Gründung
TragwerksplanerEin Tragwerksplaner (umgangssprachlich Statiker) plant das Tragwerk eines Gebäudes oder Ingenieurbauwerks.
Der Arbeitsablauf zur Planung eines Tragwerks läuft üblicherweise in folgenden Phasen ab:
- Grundlagenermittlung: Zusammenstellen der Anforderungen
- Vorplanung: Auf Basis von ersten Skizzen des Objektplaners (bei Gebäuden des Hochbaus der Bauingenieur oder Architekt) werden Varianten für das Tragwerk entwickelt.
- Entwurfsplanung: Die ausgewählte Variante wird in den Hauptabmessungen und Materialien festgelegt.
- Genehmigungsplanung: Der Entwurf wird berechnet und als Statische Berechnung (umgangssprachlich Statik) mit dem Bauantrag, falls baurechtlich erforderlich, zur Prüfung bei der Bauaufsicht eingereicht.
- Ausführungsplanung: Erstellen von Plänen für die Ausführung des Tragwerks (z.B. Schalpläne und Bewehrungspläne im Stahlbetonbau) auf Grundlage der statischen Berechnung.
- Vorbereitung der Vergabe: Beschreiben von Besonderheiten des Tragwerks und Mengenermittlung als Zuarbeit für die Erstellung des Leistungsverzeichnisses durch den Objektplaner
Siehe auch
- Statik
- Baustatik
Kategorie:Bauingenieurwesen
Kategorie:Baustatik
Kategorie:BauingenieurwesenKategorie:Architektur und Bauwesen
Kategorie:Ingenieurwissenschaft
ja:Category:土木工å¦
Kategorie:BaukonstruktionKategorie für Artikel, die Baukonstruktionen beschreiben, also nur Konstruktionsarten wie zum Beispiel Pfettendach, nicht aber Bauteile wie zum Beispiel Dach.
Verwandte Kategorien sind:
- :Kategorie:Bauteil für einzelne Bauteile eines Bauwerkes
- :Kategorie:Bauausführung für Technologien und Prozesse bei der Herstellung von Bauwerken
- :Kategorie:Bauwesen für Branchenspezifische Institutionen, Handlungen und Regelungen.
- :Kategorie:Bauwerk für Typologien von Bauwerken
Kategorie:Architektur und Bauwesen Patrik AnderssonPatrik "Bjärred" Andersson (born August 18 1971 in Borgeby) is Swedish footballer. Both his father, Roy Andersoon, as well as his younger brother, Daniel Andersson, have played professional football.
As of early 2005, Andersson has made a total of 96 appearances in games for the Swedish national team, scoring three goals. He won a bronze medal in the . Andersson also played in the team which reached the semifinal in the 1992 European Championship. He also played in and was a squad member at the . Andersson was also a member of the Swedish squad that competed at the 1992 Summer Olympics in Barcelona.
Starting his career in the local club, Bjärreds IF, from which he also got his nickname, he 1989 moved on to Malmö FF, a team playing in the top national league. In 1992 he went professional as he moved to Blackburn Rovers, where he stayed until 1993, and his next step was to go to Germany and play for Borussia Mönchengladbach. There he won the German Cup with the team in 1995, but left the team as its performance deteriorated, in 1999. The famous Bayern Munich became his next club. His time with Bayern resulted in two Bundesliga championships (in the last one he scored the final and decisive goal) as well as a German Cup and victory in the Champions League. Andersson moved to Spanish giants FC Barcelona in 2001 and spent three injury-plagued seasons there.
For the 2004 season, Andersson came back to Malmö FF to play in the Swedish league again after 10 years. He has twice been awarded Guldbollen as the Swedish footballer of the year, in 1995 and 2001. After suffering yet another knee injury during a Champions League qualifier against Swiss team FC Thun on August 10, 2005, Andersson announced his retirement from top level soccer on August 12.
Andersson, Patrik
Andersson, Patrik
Andersson, Patrik
Andersson, Patrik
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ja:パトリック・アンデション
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Prime spectrum
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A Minister of Legislative Assembly is an incumbent who is voted in to power into the state legislature by the electorate in India. With the exception of Jammu and Kashmir, all assemblies have a tenure of five years, while the JK has a six year tenure. MLA's are offered a huge array of perks such as free telephone calls, free passage in public buses, discounted rail fares etc.
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Idiolectical (individual) or dialectical (based on context or on locale)
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Wikipedia:Requests for adminship/Kappa
final (30/14/1) ending 07:05 8 June 2005 (UTC)
I've had an account since October 2004, and have over 8,000 edits. Although I have different opinions from many wikipedians I believe I always remain civil, and when I have an edit conflict I generally find a compromise or walk away.
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